Pressemitteilung

22. Oktober 2015

 
Boris Palmer, der Bürgermeister des beschaulichen Universitätsstädtchens Tübingen hat gefordert, den Zustrom von Asylbewerbern einzudämmen. Zur Not auch mit drastischen Mitteln. Aus seiner eigenen Partei, die Grünen, hagelt es Kritik. Auch bei den Altparteien ist die gespielte Entrüstung über die nüchterne Analyse Palmers groß. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende der AfD im Brandenburgischen Landtag, Dr. Alexander Gauland:

«SPD Oberbürgermeister treten aus ihrer Partei aus, brandenburgische CDU-Abgeordnete stimmen in der Asylfrage mit der AfD und jetzt schlägt sich sogar ein Grüner auf unsere Seite. Der gesunde Menschenverstand der Alternative für Deutschland hat den grünen Tübiger Bürgermeister Boris Palmer angesteckt. Auch er stellt sich gegen das von Frau Merkel angerichtete und inzwischen völlig aus dem Ruder gelaufene Flüchtlingschaos und fordert eine drastisch verschärfte Sicherung der EU-Grenzen, notfalls auch mit Waffengewalt. Das sieht er als eine wirkungsvolle „Maßnahme, die Zugangszahlen zu begrenzen“. Von seiner Landesregierung und der Bundesregierung fühlt er sich, wie tausende Mitarbeiter in den Verwaltungen ganz Deutschlands im Stich gelassen. Die Stimmung dreht sich im Land – das ist ganz klar. Vertreter aller Parteien übernehmen inzwischen die Forderungen der AfD, denn sie wissen: Ein simples „Wir schaffen das“ und dann den Kopf in den Sand zu stecken, das löst die Asylkrise nicht. Ich bin mir sicher, der Druck in den anderen und der eigenen Partei sowie der immer stärker werdende Druck der Straße werden Merkel und ihre merkwürdigen Durchhalteparolen schon bald aus dem Amt jagen.»



Detlev Frye

Pressesprecher

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