Pressemitteilung

29. Dezember 2015

 

Internetausbau in Brandenburg: „Weiße Flecken" sind Standortnachteil!

Beim Breitbandausbau beinhaltet das Entwicklungskonzept Brandenburg Glasfaser 2020 der Landesregierung nach wie vor „weiße Flecken“. So gibt es weiterhin berlinferne Gemeinden, die nur über eine unzureichende Anbindung an das mobile Funknetz verfügen – ganz zu schweigen von schnellem Internetanschluss.

Die wirtschaftspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Christina Schade, sieht die Entwicklung in Brandenburg sehr kritisch:

„Mit dem rasanten Voranschreiten des digitalen Zeitalters revolutioniert sich auch die Wirtschaft in Brandenburg. Daher ist es nicht hinnehmbar, dass Brandenburg immer noch so viele ,weiße Flecken' aufweist, in denen weder ausreichender Mobilfunk, noch schnelles Internet vorhanden sind. Um die Abwanderung von Unternehmen aus den berlinfernen Räumen zu verhindern, muss die Landesregierung dem Breitbandausbau in diesen Gebieten endlich Vorrang einräumen. Unternehmen benötigen heute eine optimale Breitbandanbindung zum Informationsaustausch. Gerade junge Unternehmensgründer wollen im Bereich des E-Commerce Fuß fassen. Wenn sie nicht schnellstens mit der erforderlichen Infrastruktur versorgt werden, wandern sie nach Berlin ab und sind damit für die Brandenburger Wirtschaft verloren!“

Gemäß dem seinerzeit vorgelegten Entwicklungskonzept hätte der Schwerpunkt der Glasfaserstrategie im ländlichen Raum liegen müssen, weil der Ausbau im städtischen Raum bereits marktgetrieben durch konkurrierende private Netzbetreiber erfolge. „Wenn die Landesregierung sich an dieses Konzept gehalten hätte, würden nicht immer wieder Unternehmer und Lokalpolitiker über die Defizite beim Brandbandausbau im ländlichen Raum klagen!“, kritisierte Schade.

 

Lion Edler

Pressestelle

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