Pressemitteilung

12.Februar 2016

 

AfD-Abgeordneter „unerwünscht" - Landesjugendring Brandenburg auf totalitären Pfaden!


Skandal beim Landesjugendring Brandenburg: Der Geschäftsführer der Organisation, Bernd Mones, schrieb in einem Brief an den AfD-Abgeordneten Steffen Königer, dass dessen Teilnahme an einer vom Bildungsministerium mitfinanzierten Fachtagung unerwünscht sei. Mones droht dem Abgeordneten sogar damit, dass man „im Bedarfsfall von unserem Hausrechts [sic!] Gebrauch machen“ werde.


Steffen Königer erklärt dazu: „Es ist ein Skandal, dass gewählte Abgeordnete zur unerwünschten Person erklärt werden. Solche Zustände dürfen wir in Deutschland nie mehr dulden. Die Begründung für die Ausladung ist hanebüchen. Hier scheint mit Steuergeldern eine totalitäre Gesinnung gefördert zu werden.“


Das Thema der aktuellen Fachtagung des Landesjugendrings lautet: „‚Zugänge schaffen – Teilhabe gewährleisten‘. Außerschulische Jugendbildungsarbeit mit jungen Geflüchteten“. Königer hatte sich ordnungsgemäß angemeldet. Diese Woche erhielt er ein Schreiben des Geschäftsführers Bernd Mones, in dem dieser ihm mitteilt, „dass eine Teilnahme Ihrer Person an der o.g. Fachtagung unerwünscht ist“. Begründet wird dies ausschließlich politisch: Der Landesjugendring sei mit der politischen Arbeit der AfD nicht einverstanden, so Mones. Außerdem würden an der Tagung auch „Geflüchtete“ teilnehmen. Mones: „Allein diese Tatsache verbietet es uns, Sie aus o.g. Gründen am Fachtag teilhaben zu lassen.“


Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg unterstützt die Tagung finanziell. Der Landesjugendring ist eine Arbeitsgemeinschaft von derzeit 30 landesweit tätigen Jugendverbänden.


Lion Edler

Pressestelle

 

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