Pressemitteilung

4. Mai 2016

 

Gesundheitsversorgung für Asylbewerber kostet Brandenburg jährlich Millionen

 

Die AfD-Fraktion warnt vor den unterschätzten Kosten für die Gesundheitsversorgung von Asylbewerbern in Brandenburg. Nach einer Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (Nr. 1578) mussten 2015 insgesamt 20.746 Maßnahmen zur medizinischen Behandlung durchgeführt werden – die Kosten dafür beliefen sich auf 4.942.793,54 Euro. „Brandenburg und Deutschland haben sich mit dem Experiment der unkontrollierten Einwanderung übernommen!“, sagt der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Dr. Rainer van Raemdonck. Gegenüber dem Vorjahr sind diese Kosten wegen des zunehmenden Asylzustroms um mehr als 1,9 Millionen Euro gestiegen (+60,2%).

Die 3351 Transportfahrten im Jahr 2015 verursachten nach Angaben der Landesregierung weitere Kosten in Höhe von 342.858 Euro; bei 1604 Dolmetschereinsätzen wurden zudem 246.170,39 Euro ausgegeben.

Dr. Rainer van Raemdonck warnt davor, diese enormen Kosten im Bereich der Gesundheitsversorgung von Asylbewerbern zu unterschätzen:
„Wieder einmal zeigt es sich deutlich: Das asylpolitische Experiment, das von den etablierten Parteien durchgeführt wird, zieht massive Neben- und Folgekosten nach sich. Natürlich muss politisch alles getan werden, um den tatsächlich politisch Verfolgten zu helfen. Eine unkontrollierte Zuwanderung führt aber zu einer finanziellen Überlastung unseres Staates – im Bereich der Gesundheit, aber auch darüber hinaus.“


Lion Edler

Pressestelle

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