Pressemitteilung

14. Juli 2016

 

Fraktionschef der Linken distanziert sich von Wagenknecht 

 

In der Debatte über die Folgen des Brexits hat sich der Fraktionsvorsitzende der Linken im Landtag von Brandenburg, Ralf Christoffers, von der Fraktionsvorsitzenden seiner Partei im Bundestag, Sahra Wagenknecht, distanziert.

Zuvor hatte sich der Fraktionsvorsitzende der AfD-Fraktion im Landtag, Dr. Alexander Gauland, positiv auf Äußerungen Wagenknechts zum Brexit bezogen: „Sie hat vollkommen Recht, wenn sie sagt, der Brexit war kein Votum gegen Europa, sondern gegen den Brüsseler Club“, sagte Gauland in seiner Rede. „Für diesen Realismus kann man Frau Wagenknecht nur loben.“

„Und ich bin auch völlig bei ihr, wenn es darum geht, auch in Deutschland Referenden zu solch wichtigen Fragen wie der EU-Mitgliedschaft durchzuführen“, hob der AfD-Fraktionsvorsitzende hervor.

In seiner Reaktion auf Gaulands Rede rückte Christoffers deutlich von Wagenknecht ab: „Sie können Frau Wagenknecht als Kronzeugin für was auch immer sie möchten darstellen. Diese Positionen, die sie meinten ihr unterstellen zu müssen, sind nicht mehrheitsfähig und werden von uns nicht getragen“, sagte der Fraktionschef der Linken.

Dazu sagte Gauland: „Diese Distanzierung zeigt einmal mehr, wie tief gespalten die Linke in zentralen Fragen der Politik ist.“

 

Marcus Schmidt

Pressesprecher

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