Pressemitteilung

21. Juli 2016

 

Erneute Sexualdelikte in Asylunterkunft des DRK: AfD-Fraktion fordert Transparenz und Aufklärung

 

Nach dem erneuten Vorwurf der sexuellen Übergriffe in einer Potsdamer Asylunterkunft des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) wirft die AfD-Fraktion der Landesregierung Versagen vor und fordert rasche Aufklärung.

Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Brandenburger Landtag, Thomas Jung, erklärt dazu: „Es muss harte Konsequenzen geben, wenn es zu derartigen Vorkommnissen kommt und in der Unterkunft Frauen von vermeintlichen Helfern vergewaltigt oder belästigt werden. Vor allem ist es unabdingbar, dass in allen Asylunterkünften bei sexuellen Übergriffen oder Problemen mit Hygiene und Sicherheitsstandards die Öffentlichkeit unverzüglich informiert wird.“

Die Autoren eines anonymen Schreibens prangerten nicht nur sexuelle Übergriffe in der Asylunterkunft in Potsdam an, sondern auch erhebliche Mängel bei der Hygiene und Sicherheit. Demnach soll der Einrichtungsleiter aufgrund eines Verdachtsfalls die Hausbetreuer angewiesen haben, die Schränke der Asylbewerber nach Waffen zu durchsuchen. Die Mitarbeiter sollen diesen Auftrag verweigert haben. Dazu Thomas Jung: „Diese gefährliche Aufgabe muss eindeutig von der Polizei und nicht von den Hausbetreuern erledigt werden. Weil die Landesregierung aber nicht genügend Polizisten bereitstellt, kommt es zu solchen unzumutbaren Situationen.“


Lion Edler

Pressestelle

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