Pressemitteilung

16. August 2016

 

Auswertung der Landesregierung deckt auf: Die meisten Angriffe auf Partei- und Abgeordnetenbüros richten sich gegen die AfD

 

Keine Partei fällt in Brandenburg so häufig Angriffen auf Abgeordneten- und Parteibüros zum Opfer wie die AfD. Das ergab eine kleine Anfrage im Landtag, die sich auf das 2. Quartal 2016 bezog. Demnach wurden im genannten Zeitraum zwölf Angriffe gezählt, wobei unter den geschädigten Parteien achtmal die AfD, dreimal die Linke und einmal die CDU zu finden ist. Fünf Angriffe wurden der politisch motivierten Kriminalität von links zugeordnet, drei Angriffe der politisch motivierten Kriminalität von rechts. Vier weitere Fälle konnten keinem politischen Spektrum zugeordnet werden.

Dazu erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD-Fraktion, Andreas Kalbitz:
„Die Auswertung der Landesregierung zeigt deutlich, dass der Linksextremismus in Brandenburg unterschätzt wird, denn linke Angriffe auf Abgeordneten- und Parteibüros sind in der Statistik führend. Deutlich wird auch, dass die AfD mit Abstand am Häufigsten von kriminellen Angriffen betroffen ist, wobei dies längst nicht nur Abgeordneten- und Parteibüros betrifft. Die politische Konkurrenz muss sich unmissverständlich von der linksextremen Szene distanzieren – andernfalls macht sie sich mitschuldig an Straftaten.“


Lion Edler

Pressestelle

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