Pressemitteilung

9. September 2016

 

AfD-Fraktion fordert Rot-Rot auf, die Wohnsitzauflage umzusetzen

Asylberechtigte oder anerkannte Flüchtlinge müssen künftig für drei Jahre in dem Bundesland bleiben, dem sie zugewiesen wurden. Mit der Frage an das Bundesinnenministerium, wie mit Betroffenen umgegangen werden soll, die vor der Neuregelung umgezogen sind, versucht die rot-rote Landesregierung diese Regelung zu hintertreiben.

Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Brandenburger Landtag, Thomas Jung, teilt dazu mit:

„Das ist nichts anderes als eine Verzögerungstaktik. Berlin beschließt und Brandenburg hält sich nicht daran. Dabei ist die Wohnsitzauflage sinnvoll, um anerkannte Asylbewerber gleichmäßig in Deutschland zu verteilen und die Bildung von Ghettos zu verhindern. Davon kann auch Brandenburg profitieren, das wegen seiner Nähe zu Berlin für viele Flüchtlinge attraktiv ist. Gleichzeitig gilt aber: Alle abgelehnten Asylbewerber müssen umgehend abgeschoben werden.“

 

Marcus Schmidt

Pressesprecher

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