Pressemitteilung

26. Oktober 2016

 

AfD-Fraktion: Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche muss gesichert werden

 

Die brandenburgische AfD-Fraktion widerspricht der Linkspartei, die sich in einem Antrag im Bundestag dagegen ausgesprochen hatte, den Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche auch mit Bundesmitteln zu finanzieren. „Selbstverständlich muss sich der Bund finanziell am Wiederaufbau dieses bedeutenden Bauwerks beteiligen, das aus der Geschichte des Landes Brandenburg nicht wegzudenken ist“, sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD-Fraktion, Andreas Kalbitz.

Die Linksfraktion im Bundestag begründete ihren Antrag unter anderem damit, dass die Kirche nach 1919 „zu einem Wallfahrtsort für die extreme Rechte“ geworden sei und dass die Kirche seit 1933 „für die Besiegelung des Bündnisses von deutschnationaler Reaktion und nationalsozialistischer Revolution“ stehe.

Dazu erklärt Andreas Kalbitz:
„Es ist immer wieder unfassbar, wie das linke Lager mit ideologischen Beißreflexen versucht, die Garnisonkirche zu diskreditieren, die eine beinahe 300-jährigen Geschichte hat. Die Linkspartei begibt sich erneut in eine geistige Traditionslinie mit dem SED-Staat, der die Ruine der Kirche als vermeintliches Symbol für den preußischen Militarismus sprengen ließ.“

Die auf Anordnung von Friedrich Wilhelm I. errichtete Hof- und Militärkirche gehöre zur historischen und architektonischen Identität der Stadt, betonte Kalbitz: „Nur weil die Garnisonkirche von den Nationalsozialisten instrumentalisiert und dann von der SED verteufelt wurde, sollten wir uns nicht danach richten. Denn die Deutungshoheit über die Garnisonkirche dürfen wir doch nicht ausgerechnet den Nationalsozialisten und den Kommunisten überlassen.“

Der Antrag der Linksfraktion im Bundestag:
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/100/1810061.pdf


Lion Edler

Pressestelle

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