Pressemitteilung

8. November 2016

 

Alexander Gauland: Nominierung Merkels ist Stück aus dem Tollhaus

 

Der Vorstand der Brandenburger CDU hat Angela Merkel einstimmig für die Wiederwahl zur CDU-Chefin auf dem Bundesparteitag im Dezember in Essen nominiert.

Dazu teilt der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag, Alexander Gauland, mit:

„Es ist angesichts des verantwortungslosen Handelns der Kanzlerin in der Flüchtlingskrise ein Stück aus dem Tollhaus, dass CDU-Landeschef Ingo Senftleben als Begründung für die Nominierung Merkels ausgerechnet ihren angeblichen „Weitblick“ und ihr „überlegtes Handeln“ lobt. Die Menschen in Brandenburg und ganz Deutschland müssen sich tagtäglich mit den Folgen der von Merkel selbstherrlich beschlossenen Grenzöffnung herumschlagen und die Brandenburger CDU tut so, als wäre nichts gewesen. Der Wunsch Senftlebens, Merkel möge im kommenden Jahr erneut als Kanzlerin kandidieren, ist für viele Bürger ein Albtraum.“

„Dass Merkels Nominierung auch noch einstimmig erfolgt ist, zeigt mir, dass in der Brandenburger CDU offenbar jeglicher Widerspruchsgeist erloschen ist. In einer lebendigen Partei hätte es zumindest eine Diskussion über die fatale Rolle Merkels in der Flüchtlingskrise gegeben. Aber die Brandenburger CDU, die in den Umfragen bereits hinter die AfD zurückgefallen ist, scheint fest entschlossen, gemeinsam mit der wankenden Kanzlerin den Weg in die Bedeutungslosigkeit zu gehen. Wir werden sie nicht aufhalten“, bekräftigte Gauland.

 

 

Marcus Schmidt

Pressesprecher

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