Pressemitteilung

7. Dezember 2016

 

AfD-Fraktion: Bombardier muss für Klarheit sorgen

 

Medienberichten zufolge steht die Serienproduktion von Schienenfahrzeugen bei Bombardier in Hennigsdorf (Oberhavel) vor dem Aus.

Dazu teilt die wirtschaftspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag, Christina Schade, mit:

„Bombardier muss jetzt schnell für Klarheit sorgen. Es darf nicht sein, dass die von der Schließung bedrohten 500 Mitarbeiter über die Weihnachtsfeiertage im Ungewissen gelassen werden. Auch sollte Bombardier umgehend klären, wie es mit der Abteilung Forschung und Entwicklung am Standort Hennigsdorf weitergeht. Bei einer Hängepartie droht hier die Abwanderung von hochqualifizierten Fachkräften aus Brandenburg. Das muss zum Wohle der heimischen Wirtschaft unter allen Umständen verhindert werden.  

Wirtschaftsminister Albrecht Gerber muss sich stärker um Gespräche mit Bombardier bemühen, um für die Beschäftigten in Hennigsdorf eine Lösung zu finden. Schon nachdem Bombardier bei der Vergabe des Auftrags der Deutschen Bahn für die Lieferung von Waggons für die Berliner S-Bahn nicht zum Zuge gekommen war, hätten die politischen Bemühungen verstärkt werden müssen. Es ist deshalb unverständlich, dass sich die Landesregierung nun von der aktuellen Entwicklung überrascht zeigt.“ 

 

Marcus Schmidt

Pressesprecher

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