Pressemitteilung

19. Dezember 2016

 

Brandenburg fällt über seine unübersichtlichen Förderstrukturen

 

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Brandenburg ist gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Das ist eine Entwicklung gegen den Trend, da deutschlandweit ein Rückgang zu verzeichnen war.
 
Die wirtschaftspolitische Sprecherin der AfD-Landtagsfraktion Christina Schade erklärt dazu: „In Brandenburg sind es anteilmäßig mehr junge Unternehmen, die insolvent werden. Das ist unverständlich, denn gerade hier in Brandenburg gibt es eine Vielzahl von Wirtschaftsförderinstitutionen, die dafür da sind diese Unternehmen zu begleiten.  Warum nun gerade diese jungen Unternehmen betroffen sind,  lässt sich nur vermuten. Die Strukturen der Wirtschaftsförderung sind unübersichtlich und für die Unternehmer teilweise schwer zu durchschauen. Hier hat die Landesregierung es versäumt, die Förderlandschaft transparent zu gestalten!“
 
Nach Auskunft einer der führenden Wirtschaftsauskunfteien waren deutschlandweit ca. 58,7 Prozent junge Unternehmen im Alter von höchstens zehn Jahren betroffen.
In Brandenburg beträgt der Anteil zwei Drittel, die nicht älter als acht Jahre sind.

„Hier ist noch viel zu tun, damit junge Unternehmer fitter werden und das wirtschaftliche Umfeld stimmt. Beratungsangebote gibt es in Hülle und Fülle. Diese müssen aber transparent und übersichtlich sein und da hat das Land Brandenburg noch eine Menge zu tun“, ergänzt Christina Schade.

 

Artur Fuchs

Pressereferent

---