Pressemitteilung

6. Januar 2017

 

 

AfD-Fraktion fordert Überprüfung von Windrädern

In den vergangenen Tagen sind in Deutschland mehrere Windräder offenbar aufgrund der Witterungsverhältnisse umgeknickt, darunter auch eine Anlage in der Uckermark. Gleichzeitig wurde bekannt, dass die Brandenburger deutschlandweit die höchsten Strompreise zahlen müssen.

Dazu teilt der energiepolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag, Sven Schröder, mit:

„Windräder halten starken Winden oder Stürmen offenbar nicht stand. Dass bislang niemand zu Schaden kam, gleicht einem Wunder. Denn Unfälle mit Windrädern sind längst keine Einzelfälle mehr, auch wenn die Windkraftlobby dies abwiegelnd behauptet. Nicht auszudenken, wenn Teile einer maroden Windkraftanlage in der Nähe von Wohngebieten Menschen, Tiere oder Häuser treffen. Noch folgenreicher wäre ein Unfall einer solchen Schrottanlage, wenn er sich am Rande einer Straße oder Autobahn ereignet. Die AfD-Fraktion forderte daher im Landtag bereits 2014 für Windräder bis zu einer Höhe von 200 Metern größere Abstandsflächen (mindestens 2.000 Meter) zur Wohnbebauung. Darüber hinaus muss die Standsicherheit der betreffenden Windräder in Brandenburg umgehend überprüft werden, um eine Gefährdung der Bevölkerung auszuschließen. Notfalls müssen marode Windräder stillgelegt und zurückgebaut werden.“ 

Brandenburg gibt es derzeit rund 3.500 Windenergieanlagen. Das sind mehr als 10 Prozent der über 26.000 Windräder in Deutschland. Das ist auch ein Grund dafür, dass der Brandenburger „Energiewende- Musterknabe“ den Verbrauchern die höchsten Strompreise Deutschlands beschert. Denn keine Windräder ohne Stromkabel, also Netz. Diese Netzkosten müssen aber die Verbraucher in dem Bundesland zahlen, in dem sie entstehen.

Dazu Sven Schröder:

 „Während die Gewinne der großen Windenergieunternehmen steigen, wird die Kostenschraube für die Bürger immer weiter angezogen. Besonders in Brandenburg. Deshalb haben wir im vergangenen Jahr die Landesregierung aufgefordert, die Bürger zu entlasten, indem das Land die Kosten für die EEG-Umlage und die Netzkosten zur Hälfte bezuschusst. Denn wer den exzessiven Ausbau der Windenergie fördert, der kann nicht die Verbraucher für seine ambitionierten Energiewendephantasien bluten lassen! Vor dem Hintergrund der offenbar instabilen und statisch nicht ausgereiften Windenergieanlagen werden wir die Landesregierung weiterhin mit entsprechenden Anträgen unter Zugzwang setzen."

 

 

Marcus Schmidt

Pressesprecher

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