Pressemitteilung
19. Oktober 2017

  

Entwurf für Wolfsverordnung ist eine Farce

 

Die AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag hält den von Umweltminister Jörg Vogelsänger (SPD) vorgestellten Entwurf für eine brandenburgische Wolfsverordnung für eine Farce. Der umweltpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Sven Schröder, teilt dazu mit: „Der Entwurf für die Wolfsverordnung hat mit Tierschutz nichts zu tun, sondern steht im krassen Gegensatz dazu. Der Wolf ist zwar geschützt, darf aber gequält werden. Solange sich ein Wolf noch auf „mindestens drei Beinen“ humpelnd vom „Unfallort fortbewegen“ kann, soll er laut Verordnungsentwurf der Natur überantwortet werden, anstatt ihn mit einem Gnadenschuss erlösen zu können. Was bei Haustieren gestattet ist, wird beim Wolf untersagt. Schwerverletzte Tiere sollen nach einem Unfall sich selbst überlassen bleiben und qualvoll verenden. Auch in anderen Punkten wirft der Entwurf der Wolfsverordnung viele Fragen auf. So etwa in Bezug darauf, wer den sogenannten „Problemwolf“ identifizieren soll und wer berechtigt ist, Warnschüsse abzugeben, falls sich ein Wolf einem Menschen auf eine Entfernung von weniger als 30 Metern nähert. Denn es dürfte wohl kaum zu jeder Zeit ein Jäger in der Nähe sein, wenn sich solche Dinge ereignen. Die AfD-Fraktion sieht beim Entwurf für die Wolfsverordnung noch erheblichen Änderungsbedarf.“

Lion Edler

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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