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Pressemitteilung
28.08.2020

Landesregierung betreibt Glücksspiel mit Trinkwasserversorgung

In Brandenburg zeigt sich seit Jahren eine zunehmende Wasserverknappung. Das Absinken der Pegel von Oberflächengewässern und Versiegen von Grundwasserbrunnen sind hierfür ein eindeutiges Indiz. Die wirtschaftsfeindlichen „Klimaschutzmaßnahmen“ der Altparteien jedoch werden dieser Entwicklung wenig entgegensetzen können. Schon die Tatsache, dass es erst die „Hitzesommer“ der letzten Jahre brauchte, um die Landesregierung für dieses Thema zu sensibilisieren, und erst die Anfragen der AfD-Fraktion für Handlungsdruck sorgten, zeigt auf, dass die Lösungskompetenz eindeutig nicht bei der Kenia-Koalition liegt.

Der umwelt- und klimapolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg, Lars Günther, erklärt dazu: „In Anbetracht der sich weiter verknappenden Wasserreserven ist das Handeln der Landesregierung für uns nicht nachvollziehbar. Anstatt der Befassung mit wirkmächtigen Maßnahmen, wie etwa der Dezentralisierung von Klärwerken und der damit einhergehenden flächenmäßigen Rückführung von entnommenem Wasser, arbeitet die Landesregierung auf das Gegenteil hin. Nicht nur führt die Ansiedlung von Tesla zu einem weiteren, gewaltigen Wassermehrbedarf in der Größenordnung einer Mittelstadt wie Strausberg, der Standort der Gigafactory mitten im Wasserschutzgebiet droht im Unglücksfall die Trinkwasserreserven vor Ort zu kontaminieren. Die Landesregierung riskiert hier für ihr Prestigeprojekt elementare Versorgungsgrundlagen zu verzocken.
Pressekontakt:

Natalja Czechura
Telefon (0331) 966-1881
E-Mail: presse@afd-fraktion.brandenburg.de
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