Pressemitteilung
13. Dezember 2018

  

Neue BER-Pannen: Es wird immer peinlicher

 

Ein geheimer TÜV-Bericht hat nach einem Bericht des „Tagesspiegel“ neue und eklatante Mängel am BER-Flughafen offenbart. Diese betreffen unter anderem die Entrauchungssteuerung, die Sprinkleranlage und die Rauchmeldeanlage. Der TÜV befürchtet, dass der Zeitplan mit einer Eröffnung im Jahr 2020 nicht eingehalten werden kann, sodass der Chaos-Flughafen frühestens im Jahr 2021 fertiggestellt werden könnte.

Der verkehrspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Andres Kalbitz, teilt dazu mit:
„Die mit Worten kaum zu beschreibende Pannen- und Pleitenserie am BER-Flughafen wird für die Landesregierung und den Berliner Senat immer peinlicher. Ein Gipfel dieser Peinlichkeiten besteht allerdings darin, dass man es nach all den Jahren immer noch nicht geschafft hat, die anhaltenden Probleme mit dem Brandschutz in den Griff zu bekommen. Dass die Kosten inzwischen auf rund 6,6 Milliarden Euro gestiegen sind, scheint bei den rot-roten BER-Versagern ebenfalls kaum mehr als ein Schulterzucken auszulösen. Nirgendwo ist die Unfähigkeit dieser Landesregierung deutlicher zu erkennen als beim BER-Chaos.“

Der Landtagsabgeordnete und Mitglied im Sonderausschuss BER, Franz Wiese, ergänzt:
„Seit der Absage der BER-Eröffnung am 3.Juni 2012 sind heute exakt 2000 Tage vergangen. Mit Blick auf das Versagen der Landesregierung muss man in diesem Zusammenhang sagen: 2000mal ist nichts passiert. Nach der siebten Verschiebung des Eröffnungstermins dürften immer mehr Menschen daran zweifeln, dass dieser Flughafen jemals fertiggestellt werden wird. Und im Zusammenhang mit der Verkehrsplanung im Umfeld des BER droht bereits das nächste Chaos. Rot-Rot macht Brandenburg zur internationalen Lachnummer.“

Kritik äußert Wiese auch an der Vorgehensweise des Flughafenchefs Engelbert Lütke Daldrup:

„Bei der letzten Sitzung des Sonderuntersuchungsausschusses hat Lütke Daldrup den Stil seiner Vorgänger wiederholt. Denn laut seinen Aussagen waren die Probleme mit den Türen, sowie mit den Sprinkleranlagen und dem Austausch der Rohre überwiegend erledigt. Kein Wort zu dem desolaten TÜV-Bericht. Angesichts dieser Verschleierungstaktik kann man nur die Frage stellen, wann auch dieser Blender ausgetauscht wird. Denn wenn der Geschäftsführer es achselzuckend hinnimmt, dass einem dringend benötigten technischen Geschäftsführer die Gehaltserhöhung und Vertragsverlängerung der BER-Finanzchefin Heike Fölster vorgezogen wird, dann sollte Lütke Daldrup schnellstens seinen Hut nehmen.“


Lion Edler

Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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