Pressemitteilung
7. Januar 2019

  


Dennis Hohloch: „Landesregierung duldet Aushebelung der Informationspflicht von Schulen bei der Sexualerziehung von Kindern“ 

Zwischen dem 21. und 25.10.2019 wurde an der Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule Potsdam in der Jahrgangsstufe 8 das fünftägige Projekt „Ich, Körper und Gefühle“ durchgeführt. Mit Materialien der so genannten „Fachstelle Queere Bildung“ sollten sich die Schüler mit dem Thema Geschlechtlichkeit, Offenheit und Toleranz gegenüber verschiedenen Lebensweisen auseinandersetzen. Dabei standen Belange der „LGBTI“-Gemeinschaft im Vordergrund. Eine Vorabinformation der Eltern über Inhalt und Ziel des Projekts war nicht erfolgt. Auch die Bildungsministerin sieht die Schulen diesbezüglich nicht in der Pflicht.

Hierzu äußert sich der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg, Dennis Hohloch, wie folgt:

„Es ist vollkommen unverständlich, weshalb das Ministerium auf unsere parlamentarische Anfrage (Drucksache 7/161) hin keine Notwendigkeit zur Vorabinformation der Eltern in diesem Fall für notwendig erachtet, obwohl die gelehrten Inhalte eindeutig dem Themenkomplex ‚Sexualerziehung‘ zuzuordnen sind. Die Landesregierung führt damit ihre eigene Auffassung, welche Inhalte in der Sexualerziehung zu behandeln sind, völlig ad absurdum und hebelt darüber hinaus die im Schulgesetz verankerte Informationspflicht aus. Eltern haben ein Recht darauf, zu erfahren, wann, auf welche Weise ihre Kinder mit derartig hochsensiblen Themen konfrontiert werden und durch wen.“

 

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